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Heute mal ein bisschen etwas privates von mir…

Hier möchte ich Euch mal den Wiederaufbau meiner 2001 KTM 640 SMC zeigen. Gekauft habe ich letztes Jahr im Original. ABER Sie sollte etwas besonderes werden.

Erneuert wurde das Dekor und sämtliche Kunststoffteile, Blinker, auch die Sitzbank wurde neu bezogen. Wo sich die Frage der Farbe garnicht stellte. Desweiteren sollten auch noch ein paar selbstgestaltete Aufkleber mit meiner Webadresse und die Startnummer mit dem Geburtsdatum am Motorrad Platz finden.

Timelaps und Startrailphotographie

Dieses Mal möchte ich Euch meinen Workflow der Fotographie von Startrails und Timelapaufnahmen vorstellen.

Ich stelle Euch ein paar Bilder vor und erkläre was es zu beachten gibt. Ein wichtiger Punkt ist die Auswahl des Motives. Es sollte sich, so gut wie möglich, nicht in unmittelbarerer Nähe von Ortschaften, Straßen oder sonstiger Lichtverschmutzung befinden. Weiter ist es gut, besonders  im Winter, wenn man direkt mit dem Auto an den Spot fahren kann, da es sich um mehrere Aufnahmen handelt und um  Stunden handelt, die man sonst im Freien verbringen muss.

Zu meiner Ausrüstung speziell für Timelapes oder Startrailaufnahmen:

Kamera: Es gibt zwei Möglichkeiten. Man kann im Kameramenü die Intervallaufnahmen vorgeben. Das heißt, ich speichere die Anzahl der Aufnahmen und die Zeit im Menü ab. Die zweite Möglichkeit ist, man kauft sich für die Kamera einen programmierbaren Fernauslöser. Zu beachten bei beiden Arten ist, dass man die Belichtungs- und die Speicherzeit in der Kamera eingibt. Ich gebe dem Sensor dann auch noch 2-3 Sekunden Ruhe dazu. Es sollten sich aber nicht mehr als max.  5-8 Sekunden dazwischen befinden, da sich dies auf die Sternspuren auswirkt. (Bei Timelaps ist das nicht so wichtig) Des Weiteren habe ich noch speziell für die Aufnahmen im Winter eine Objektivheizung gebaut. Es ist mir schon öfter passiert, dass ich die Kamera aufgestellt  und mit der Aufnahme begonnen habe und es hat sich nach ca. 1-1,5 Stunden die Frontlinse des Objektivs beschlagen oder sie ist vereist. Somit war alles umsonst …. (Zur Heizung mehr im Blog)

Objektiv: Einfach gesagt, je lichtstärker und weitwinkeliger es ist, umso besser. Da man sich in der Natur befindet, will man ja so viel wie möglich auf den Sensor bannen, da her macht es Sinn, wenn man ein Ultraweitwinkel  verwendet. Ich habe an der Pentax K5 das Sigma 10-20/40-5.6 und an meinen Olys das Olympus 9-18/4-5.6 und das 25/1.8. In nächster Zeit wird auch noch das Olympus 7-14/2.8 für diese Art der Aufnahmen dazukommen. Denn jede Blende offener ist Gold wert, vor allem weil sich dann die ISO nicht so hoch treibt.

Stativ: Hier gibt es eigentlich nicht viel  zu sagen, es kann alles genommen werden. Gut ist zu wissen, je tiefer die Perspektive, desto besser ist die Bildwirkung, aber das ist nur meine Meinung.

Startrailaufnahmen:

Hierzu gibt es etwas mehr zu sagen. Es hängt oft vom Spot ab, wie lange man die Sternspuren macht, aber ich gebe jetzt einfach einen Tipp ab. Lieber länger, als zu kurz, mehr Bildmaterial ist immer besser. Mir zu Beispiel gefallen die Aufnahmen gut, in denen die Sternspuren nicht ganz so markant im Bild erscheinen und sie dürfen auch ruhig mal kürzer sein. Es muss nicht immer das ganze Bild voll sein damit. Bei meinen Aufnahmen habe ich eine durchschnittliche Zeit von unter einer Stunde, außer ich will den Sternschnuppen Effekt bedienen. Dabei sollte man ruhig mal 2-3 Stunden die Kamera stehen und arbeiten lassen, denn dieser Effekt  „frisst“  einem die Spuren um ca: 40% weg.

Jetzt kommen wir zum wichtigsten Teil, die Bildbearbeitung:

Hier arbeite ich mit mehreren Programmen. Bei Startrailsaufnahmen beginnt mein Workflow ganz normal mit der Bearbeitung der Raw´s in Lightroom 6. Meistens bearbeite ich das erste Bild der Aufnahmereihe und synchronisiere dann den Rest der Bilder und exportiere sie dann als Jpeg. Warum nicht als Tiff´s ?, die Weiterverarbeitung wird endlos. Zur Weiterverarbeitung der Einzelbilder nehme ich meisten das kostenlose Programm „Startrails“  Hier der Link zum Download
(http://www.startrails.de/html/softwared.html)

Dieses Programm ist sehr einfach zu bedienen und erklärt sich von selbst. Eine weitere Möglichkeit ist natürlich in Photoshop sämtliche Bilder zu überblenden, was bei 250 Aufnahmen als Tiff schon eine gewaltige Menge an Dateien ist.

 Anders sieht der Wokflow bei Timelaps aus. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten zur Bearbeitung. Eine davon ist einfach aus Lightroom 6 mit der Diashow zu exportieren, da hat man die Möglichkeit mit 10 Bildern pro Sekunde hat oder man installiert sich das zusätzliche  PlugIn für 30 Bilder pro Sekunde. Was  natürlich den Lauf der Timelaps sehr verkürzt, aber auch die Qualität um einiges verbessert. Hier der Link zum Download des PlugIn´s,( dieser läuft auch in LR 6)
http://lightroom-blog.com/2013/09/17/timelapse-again-in-lightroom-5-2/

 

Dann gibt es noch die Möglichkeit mit Lightroom und LRTimelaps zu arbeiten, welche von Gunter Wegner als heiliger Gral beschrieben ist. Ich habe mich jetzt vor Tagen für diesen Weg entschieden und mir zum Test erstmal die kostenlose Version runtergeladen. Der Unterschied ist, dass man bei dieser Version nur 400 Bilder laden kann. Für mehr, sprich längere Timelaps wird es dann kostenpflichtig. Aber dies wird meine Festplatte bald bereichern. Für eine Erklärung von LRT würde das meinen Blog sprengen. Wer aber Interesse hat, sollte sich mal bei YouTube nach Gwegner umsehen. Es ist interessant und die Timelaps und Tutorials auf seiner Seite sind der Hammer.

Ich hoffe, das diese kurze Erklärung einige dazu bringt, sich mal auf diese Art der Fotographie einzulassen. Es hört sich schwer an, ist es aber nicht. Natürlich gibt es dann noch einige Möglichkeiten diese Art zu fotographieren zu verbessern, z.B. mit Kameraslidern oder Nachführungen.

Wie überall, es gibt keine Grenzen…viel Spaß dabei!!!

Das wichtigste kommt natürlich zum Schluss.
Kaffee und Brotzeit nicht vergessen, es kann sehr lange dauern!!!

Jetzt habe ich noch ein paar Beispiele für Euch:

Hier erkennt man den Unterschied zwischen der Exportieren der Aufnahme mit dem Sternschnuppeneffekt und ganz „Normal“ schon gewaltig. Es nimmt die Länge und Anzahl der der Sternspuren schon arg ab.

Startrails_I Startrails_III

 


Mit dieser Aufnahme möchte ich Euch zeigen, das es nicht immer endlose Sternspuren sein müssen, manchmal ist weniger besser!

Auch hier finde ich sollte sich die nächtliche Winterlandschaft mit den Sternspuren die Waage halten.

Im Sommer schaut alles natürlich besser aus und es wird einfacher die Zeit am See zu überbrücken, einfach beim Grillen oder Campen die Kamera aufgestellt und schnell mal 200 oder 300 langzeitaufnahmen gemacht…


 

Olympus EM 1 + Olympus 25mm/1.8

Nach langen Überlegungen habe ich mich doch entschieden Olympus treu zubleiben.
Lange stand im Raum auf das Vollformat umzusteigen, aber für mich sollte das in der Landschaftsfotographie nicht viel Unterschied bringen.
Nach einem sehr guten Angebot ist jetzt zusätzlich zur Olympus OMD-M5 noch die Olympus E-M 1 in meinem Fotorucksack angekommen. Zusätzlich wollte ich noch eine Linse mit der klassischen Brennweite von 50mm am Kleinbild, das Olympus 25mm/1.8 was sich nach einigen Fototouren durch die Stadt, oder auch in der Natur herausstellte, eins meiner besten Objektive in der Fototasche ist.


Meine Aufnahme vom Workshop am Steinberger See hat es unter die
„Bilder des Tages“
der Stern View geschafft.


Hier habe ich meine in ein Video zusammengefassten Impressionen des Steinberger Sees. Mit diesen Aufnahmen wird in den nächsten Wochen ein Kalender erscheinen.
Dieser wird dann auch bei mir auf der Homepage erhältlich sein.


Hier will ich Euch meine bisher längste Belichtung zeigen. Dieses Bild ist 600 Sekunden belichtet. Zur Verlängerung der Belichtungszeit hatte ich einen Graufilter, der Firma Haida zur Verfügung, der Haida ND 1000. Dieser verlängert die Belichtungszeit um 10 Blenden. Zusätzlich kam noch ein Hitech ND 0.6 Verlaufsfilter zum Einsatz.

Was meint Ihr?


Es freut mich sehr, das es eine weitere Aufnahme unter die „Bilder des Tages“  der National Geographic geschafft hat!


Letztes Wochenende war ich unterwegs zu einem Usertreffen des
CI-Kameraforums im Ruhrgebiet. Es war eine von vorne bis hinten durchgepannte Tour durchs Revier.

Ein großer Dank gilt dabei Uwe, Dirk und Peter die das ganze Wochenende für uns perfekt geplant haben.

Mehr die nächsten Tage auf einer eigenen Seite!


Meine „Mystic Alley“ hat es auch auf eine ganze Seite in der Chip unter die Leserfotos geschafft. Das war ein schöner Augenblick, als ich von Steffanie Biberg aus der Redaktion der Chip Foto und Video darüber benachrichtigt wurde.

Alley_chip


Hallo, ein weiterer Streich! Die *View hat ein weiteres meiner Bilder auf Ihre Startseite unter die Tagesbesten gewählt!

Sternview_II


Hallo, heute mal ein kleines Composing das ich versucht habe in einer Aufnahmen aus Zingst einzubauen.


Es gibt wieder was Neues zu vermelden, wiederum ein Bild des Tage,

bei *View

View


Eibsee-Panorama

Dieses Panorama ist aus 3 Einzelaufnahmen im Hochformat entstanden.


Eins meiner Meinung nach, der besten Bilder wo von mir jemals auf den Sensor gebrannt wurden. Entstanden ist es genau wie das Untere am Steinberger See, jedoch mit viel kürzerer Belichtungszeit, was den See rauher erscheinen läßt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA


Heute habe ich einen Timelaps des gestrigen Sonnenuntergangs am Steinberger See für Euch. Er besteht aus 718 Einzelbilder.

 

…dieses Einzelbild ist dabei entstanden…Aufgenommen einem Hitech ND 0.9 Graufilter und einem Verlaufsfilter der Stärke ND 0.9…


Heute mal ein Outing!!!

Nach einigen Anfragen will ich Euch zeigen, wie das Bild vom Steinberger See entstanden ist.

Die Aufnahme habe ich mit meiner Olympus OM-D M5 I und dem Zuiko 12-50mm gemacht. Dazu kam noch ein Graufilter der Haida ND 1000, der die Belichtungszeit auf 4 Minuten verlängerte.
Die Steine lagen natürlich nicht von alleine da,…nicht weitersagen!

Welche Aufnahme ist wohl das Original 😉

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERAIMAG0407

 



Bild des Tages auf der Seite der National Geographic

Bildschirmfoto 2015-04-27 um 14.44.03


Mystic Alley

Hallo, wie Ihr es schon mitbekommen habt, habe es mit meiner “Mystic Alley” unter die 5 Finalisten des Olympus Magic Moments Fotowettbewerbes geschafft und durfte ein paar Tage mit Olympus in Zingst an der Ostsee verbringen. An dieser Stelle muss ich mich nochmals bei allen für diese unvergleichbaren Tage bedanken.

Jetzt liegt es noch an einem Bild, ob man es noch unter die ersten Drei schaffen wird. Ich habe mich die letzten Tage mit der Bearbeitung meines Favoriten beschäftigt und es auch schon an die Jury geschickt. Ende der nächsten Woche sollen, werden wir dann Bescheid bekommen, wer von uns Fünf noch aufs Treppchen kommt.
Die Spannung steigt…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Zingst

Unbenannt